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Arsen und Spitzenhäubchen

Kriminalkomödie von Joseph Kesselring
Das Theaterstück "Arsen und Spitzenhäubchen" (Originaltitel: Arsenic and Old Lace) von Joseph Kesselring wurde 1941 in New York am Broadway uraufgeführt. Dieses Bühnenstück wurde dann 1942 mit Cary Grant und Peter Lorre verfilmt.
 
Inhalt:Arsen und Spitzenhäubchen Eigentlich könnte der Theaterkritiker Mortimer Brewster überglücklich sein. Gerade haben er und die hübsche Pfarrerstochter Ellen beschlossen, sich zu verloben und möglichst bald zu heiraten. Die freudige Nachricht möchte er sofort seinen beiden Tanten Abby und Martha überbringen. Die beiden liebenswerten älteren Damen wohnen in einer alten viktorianischen Villa in Brooklyn und kümmern sich rührend um Mortimer und seinen Bruder Teddy. Dieser hält sich zwar für Theodore Roosevelt, ist aber an und für sich harmlos - außer, daß er im Keller immerzu Schleusen für den Panamakanal aushebt. Doch bevor Mortimer mit seiner Ellen überhaupt Verlobung feiern kann, entdeckt er etwas Furchtbares: In der angestaubten Fenstertruhe seiner beiden Tanten stößt er plötzlich auf die Leiche eines Mannes. Mortimer ist entsetzt und glaubt, daß Teddy anscheinend doch nicht so harmlos ist, wie es alle immer vermutet haben.

Arsen und  SpitzenhäubchenNoch bestürzter ist er allerdings, als er feststellen muß, daß eine Leiche für Abby und Martha nichts Ungewöhnliches ist. Nein, sie sind es in Wahrheit, die einsame ältere Menschen aus Mitleid ins Jenseits befördern. Schließlich sterben sie durch Marthas Spezialrezept ganz sanft und friedlich. Auf einen viertel Liter Holunderwein nur einen Teelöffel Arsen. Als würdevolle Ruhestätten für die inzwischen zwölf Leichen dienen ihnen die Schleusen, die ihr Neffe Teddy für seinen "Panamakanal" aushebt. Inzwischen versucht Mortimer Teddy ins Heim "Zum fröhlichen Hirten" einweisen zu lassen, damit man ihm die Schuld für die Toten zuschieben kann.

Doch auch hierbei wird er jäh unterbrochen. Zwei merkwürdige Gestalten verschaffen sich Zugang zu dem Haus der beiden Damen. Einer von ihnen entpuppt sich als Jonathan, der verlorene und leicht perverse Bruder von Mortimer und Teddy. Er hat frappierende Ähnlichkeit mit einem Monster aus einem Horrorfilm. Hierfür ist allerdings kein Unfall verantwortlich, sondern die Operationskünste von Dr. Einstein, dessen Fortbildungsmaterialien hauptsächlich aus Frankensteinfilmen und einer Whiskyflasche bestanden.

Die beiden haben anscheinend "Karriere" als Gangster gemacht und dabei fast genausoviel Menschen auf dem Gewissen wie die beiden Tanten. Auch Mortimer wird von Jonathan gefesselt. Er muß irgendwie freikommen, um die beiden Tanten vor dem Gefängnis zu bewahren, die Gangster der Polizei auszuliefern und der völlig verwirrten Ellen seine Liebe zu versichern.